RM1100 Serie Übersicht

Bei der Entwicklung der RM1100 Serie standen die Wünsche und Bedürfnisse vieler langjähriger Kunden der RA2000 Serie und ihrer Vorgänger im Vordergrund. Das Ergebnis ist ein kompaktes und leichtes Gerät, das zu weltweiten Service-Einsätzen problemlos im Handgepäck mitgeführt, vor Ort per Akku betrieben und auch bei schlechtem Wetter im Freien verwendet werden kann. Selbst einen Sturz aus 1 m Höhe hält der RM1100 ohne Beschädigung aus. Er bietet für jeden Einsatzfall den passenden Messmodus:

Der Memory Modus dient zur Erfassung transienter Vorgänge mit hoher zeitlicher Auflösung mit Vorgeschichte. Die Messsignale werden fortlaufend auf die Erfüllung der vorgewählten Triggerbedingungen überwacht und im Ereignisfall mit Vorgeschichte im Speicher gepuffert.
Die Speicherkapazität beträgt 2 Millionen Messwerte pro Kanal. Für die Messung vieler, kurzer Ereignisse ohne die Möglichkeit, die Daten zwischenzeitlich zu sichern, kann der Speicher in bis zu 100 Segmente aufgeteilt werden. Diese werden ggf. immer wieder überschrieben, so dass nach dem Ende der Messung die zuletzt aufgetretenen Ereignisse im Speicher verfügbar sind.
Auf Wunsch werden die Ergebnisse nach jeder Messung automatisch nichtflüchtig gesichert und/oder mittels des optionalen Thermoschreibers auf Papier ausgegeben; während dieses Vorgangs kann jedoch keine weitere Messung erfolgen.
Natürlich werden die Signale während der Messung auch gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt - wahlweise als Y-t Diagramm (alle Kanäle über der Zeit) oder als X-Y Diagramm (3 beliebige X-Y Kanalkombinationen).

Der Filing Modus dient zur Langzeitspeicherung der Messdaten direkt auf einer SD Speicherkarte. Messungen mit einer Dateigröße von mehr als 2 GB werden automatisch gesplittet.
Besonders interessant ist hier eine Ringspeicherfunktion; hierbei wird eine bestimmte Dateigröße gewählt, innerhalb der alte Daten fortlaufend überschrieben werden, so dass nach dem Ende der Messung immer die aktuellsten Daten zur Verfügung stehen. Ideal für Messungen, bei denen sich keine Triggerbedingung definieren lässt.
In der Peak-Funktion werden die Kanäle mit maximaler Abtastrate erfasst; nach einem wählbaren Intervall werden von jedem Kanal der größte und der kleinste gemessene Wert ermittelt und beide gespeichert; als Ergebnis steht nach dem Ende der Messung eine Hüllkurve zur Verfügung, welche alle Amplitudenspitzen darstellt. Der besondere Vorteil liegt darin, dass die Speicherrate hier sehr gering sein kann und so sehr lange Zeiträume abgedeckt werden können.
Natürlich werden die Signale während der Messung auch gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt - wahlweise als Y-t Diagramm (alle Kanäle über der Zeit) oder als X-Y Diagramm (3 beliebige X-Y Kanalkombinationen).

Im Realtime Modus werden die erfassten Messdaten kontinuierlich auf dem optionalen, externen Thermoschreiber ausgegeben - wahlweise als Y-t Diagramm (alle Kanäle über der Zeit) oder als numerische Tabelle. Gleichzeitig werden die Signale auf dem Bildschirm dargestellt.